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Am Heuberg, 9506 Lommis

Ouessant Schafzucht

Willkommen auf minischafe.ch – der Qualitäts-Ouessant-Schafzucht in der Ostschweiz. 

Haltung und Pflege

Ouessant-Schafe sind die ideale Wahl für alle, die eine äusserst pflegeleichte und anspruchslose Schafrasse suchen. Für eine artgerechte Haltung benötigen die kleinen Schafe nicht viel: Eine gute Weide mit frischem Gras, Heu im Winter, ständig Zugang zu sauberem Trinkwasser und einem Salz-Leckstein.

Besonders wichtig für die Gesundheit der Tiere ist die Beschaffenheit ihrer Unterkunft. Ein dreiseitig geschlossener und überdachter Unterstand bietet Schutz vor Witterung, wobei ein trockener Liegebereich die wichtigste Voraussetzung ist. Und natürlich braucht es eine regelmässige Sichtkontrolle: Gucken alle vif in die Welt, hinkt keines, hat sich keines apathisch von der Herde abgesetzt? 

Der Pflegeaufwand beschränkt sich auf wenige Termine im Jahr. Einmal jährlich, idealerweise im April oder Mai, wenn keine kalten Nächte mehr zu erwarten sind, werden die Schafe geschoren. In diesem Zug sollten auch die Klauen geschnitten werden.

Ein grosser Pluspunkt für Halter von Ouessant-Schafen: Die gefürchtete Moderhinke (Klauenseuche) ist bei dieser robusten Rasse kaum bekannt. 

 

Impressionen

Ouessant-Schafe und Menschen haben viel gemeinsam: Beides sind soziale Wesen und brauchen ihre Gruppe, um sich wohl zu fühlen. Das Schaf wie der Mensch sind ab und zu ohne Vernunft und Logik: Wenn eines losrennt, stürmt der Rest oft blindlings hinterher – ganz egal, ob das Sinn ergibt oder nicht.

Schafe freuen sich, wenn der Schafbauer und Hirte Zeit hat und da ist. 

Sie hören das Rascheln einer Futterbüchse über drei Felder hinweg, ignorieren aber gekonnt jeden gut gemeinten Ruf, wenn das Gras auf der anderen Seite gerade grüner ist, wie bei vielen Menschen auch. 

Kurz: Schafe und Menschen haben mehr Gemeinsamkeiten, als es dem eitlen Menschen lieb ist und das Beobachten von Schafen bringt viel Erkenntnis zum Wesen des Menschen. 

Das Ouessant-Schaf: Geschichte und Zuchkriterien

Das Ouessant-Schaf stammt von der Atlantikinsel Ouessant vor der Küste der Bretagne. Durch das raue und karge Inselklima sind Ouessant sehr robust und genügsam. 

Für seine geringe Grösse existieren zwei Erklärungen: Zum einen eine lange Inselisolation mit enger Zuchtbasis, zum anderen eine über Generationen wirkende Auslese durch die Nutzung durch die Inselbevölkerung, welche jeweils zu Weihnachten ein Tier aus der Insel-Population entnehmen durften und logischerweise wurden die grösseren, fleischigeren Tiere gewählt.
Ob Klima oder Selektion ausschlaggebend waren, ist nicht eindeutig belegt. Heute erfreut sich das Ouessant-Schaf in Europa und weltweit im Hobbybereich und dem vielfältigen Ruderalunterhalt grosser Beliebtheit.   

In den 1960er-Jahren war die Rasse fast verschwunden mit einem Bestand von nur noch rund 350 Tieren. Heute werden Ouessant von Züchtern weltweit gepflegt und je nach Quelle werden Bestände von rund 15’000 Tieren genannt. Seit 2011 ist das Ouessant zudem im Zoo Zürich zu sehen und im Tierlexikon des Zoos aufgeführt. 

Kopf

Der Kopf ist fein und regelmäßig. Böcke sind behornt, mit gerader Linie von Stirn zu Nase und nur leichtem Ramskopf; die Hörner sind kräftig, weit geführt, mit einer Windung und gutem Abstand zum Kopf. Auen sind hornlos, höchstens mit sehr kurzen Hornstummeln; werden Hornstummel deutlich länger, gilt das als Fehler bis hin zum Ausschluss.

Körper

Der Hals ist rund und ohne Wamme, beim Bock ist eine Krawatte typisch. Der Rumpf zeigt eine tiefe Brust und eine gerade Oberlinie bis zum Schwanzansatz, das Becken ist breit. Die Gliedmaßen sind fein, mittellang, gut proportioniert und gerade gestellt. Klauen passend zur Fellfarbe hell oder dunkel. Der Schwanz ist kurz und soll nicht deutlich über das Sprunggelenk hinausreichen.

Grösse

Bei ausgewachsenen Tieren liegt die maximale Widerristhöhe bei 49 cm für Böcke und 46 cm für Auen. Zu große Tiere gelten als nicht standardkonform. In der praktischen Beurteilung werden bei jungen Tieren teils höhere Toleranzgrenzen verwendet, bevor ein Tier ausgeschlossen wird.

Wolle

Das Vlies ist halbgeschlossen und mischwollig mit sehr feiner Unterwolle, mit Wolle auch an Stirn und Wangen; Körper gut bedeckt und bis mindestens an die Vorder- und Hinterfussgelenke. Zulässige Farben sind schwarz, braun, kastanienbraun (sog. orange) und weiss, über das Jahr einfarbig. Scheckung gilt als Ausschlussgrund.

Mit einer Mitgliedschaft im Verein Ouessant-Schafe Schweiz erhalten Züchterinnen und Züchter Zugang zu detaillierten Rassebeschreibungen und weiteren Beurteilungs-Referenzen. Der Rassestandard für die Beurteilung durch den Verein Ouessant-Schafe Schweiz orientiert sich eng am Rassestandard der französischen Züchtervereinigung G.E.M.O. (Groupement des Eleveurs des Moutons d’Ouessant). 

Der Verein Ouessant-Schafe Schweiz verfügt über ausgewiesene Fachexperten, die die Entwicklung der hiesigen Ouessant-Population durch regelmässige Hofbewertungen begleiten und absichern.

Im Markt werden zudem häufig Schafe als „Ouessant“ angeboten, die weder aus anerkannten Ouessant-Zuchtlinien stammen noch den geltenden Beurteilungskriterien entsprechen. Eine fachliche Beurteilung hilft, Herkunft und Typ sicher einzuordnen. 

Als Richtpreis für Ouessant-Schafe aus bewährten Zuchtlinien kann ein Preisbereich von CHF 400.– bis CHF 800.– genannt werden.

 

Videos

Entdecke die Lieblichkeit der Ouessant mit diesen kurzen Videos. 

Häufig gestellte Fagen

Finde hier die häufigsten Fragen, welche uns gestellt werden und unsere Antworten dazu. 

Ouessants sind sehr kleine und liebliche, robuste Landschafe mit feinem Kopf. Es gibt einen Rassestandard und Zuchtkriterien. Im Markt werden viele Schafe als “Ouessant” verkauft, die keineswegs dem Standard entsprechen. Entsprechend sorgfältig ist der Herkunftsbetrieb bei der Anschaffung von Ouessant-Schafen zu wählen. 

Sie werden häufig als genügsame Hobbytiere gehalten und eignen sich gut für Landschaftspflege, weil sie robust sind und auch mit kargen Bedingungen zurechtkommen. 

Ouessant-Schafe gelten als sehr pflegeleicht und anspruchslos. Für die artgerechte Haltung reichen eine Weide mit frischem Gras, im Winter Heu sowie jederzeit sauberes Trinkwasser und ein Salz-Leckstein. Wichtig ist ein wettergeschützter Unterstand mit trockenem Liegebereich. Dazu kommt die regelmäßige Sichtkontrolle der Herde, um Lahmheit oder auffälliges Verhalten früh zu erkennen. Der jährliche Pflegeaufwand ist überschaubar: Schur idealerweise im April/Mai und dabei gleich die Klauen schneiden. Ein weiterer Vorteil: Moderhinke ist bei dieser robusten Rasse nur selten ein Thema.

„Ushant“ ist einfach der englische Name der Insel Ouessant. Deshalb taucht er als internationale/englische Bezeichnung auch beim Schaf auf (z. B. „Ushant sheep“).

„Quessant“ ist dagegen kein eigener, korrekter Name, sondern meist eine falsche Schreibweise/Verhörer von „Ouessant“ (oft auch als „Quessantschaf“ im Umlauf).

Im Zoo Zürich wird das Ouessant-Schaf als Ovis orientalis f. aries geführt; das benennt das Hausschaf als domestizierte Form.

Über uns

Wir sind Schafbauern mit einem grossen Herz für unsere Ouessant und pflegen und betreuen eine ansprechende Ouessant-Herde am Heuberg in Lommis. 

Wir führen für sämtliche Zuchtlinien eine durchdachte Zuchtplanung. Damit weisen unsere Ouessant-Schafe einen tiefen Inzuchtkoeffizient auf. Unsere Schafe erreichen in den regelmässig durchgeführten Hofbewertungen vielfach Bestbeurteilungen. 

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